Jubiläum
Das 20. KinoKabaret Hamburg
Zwanzig Ausgaben Hamburg: eine Woche, fremde Menschen werden Filmteams, und am Ende flimmern die fertigen Kurzfilme beim Silent Screening im Centralkomitee über die Leinwand. Was bleibt, sind die Filme — und die Namen dahinter.
Die Vernetzung
Ein Netz aus Licht
Längst ist aus der Idee ein Planet geworden: 54 Kino-Kabarets in einem einzigen Jahr — von Tel Aviv bis Moskau, von Dublin bis Neapel. Wer im Sommer loszog, konnte von Zelle zu Zelle reisen und nirgends fremd sein.
Hamburg zündet
Eine Zelle für Hamburg
Der Funke aus Montréal springt über den Atlantik: In Hamburg findet sich eine Handvoll Filmverrückter zusammen — ohne Geld, ohne Auftrag, mit geliehener Technik und der Gewissheit, dass man Filme einfach machen kann, statt auf Erlaubnis zu warten. Aus diesen Nächten wird der HamburgerKino e.V., aus dem Verein zwei Jahrzehnte Festivalgeschichte.
Diese Chronik wird gerade aus dem Archiv rekonstruiert — Fotos, Programme und die Filme der frühen Jahre werden nach und nach digitalisiert und hier ergänzt.
Der Funke
Montréal, ein Keller, eine Idee
In Montréal gründet sich Kino: eine Bewegung, die das Filmemachen radikal vereinfacht. Keine Förderanträge, keine Ausreden — drehen, zeigen, weitermachen. Ihr Leitsatz trägt bis heute jede Zelle dieses Planeten:
« Faire bien avec rien, faire mieux avec peu, mais le faire maintenant. »